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Horstbildender Bambus: Eigenschaften und Anbau

· Von Fabian Lenhardt
Horstbildender Bambus: Eigenschaften und Anbau

Horstbildender Bambus, wie die Art Neosinocalamus affinis, zeichnet sich dadurch aus, dass er keine weit wandernden unterirdischen Wurzelausläufer, sogenannte Rhizome, bildet, sondern kompakte Horste. Dadurch entfällt die Notwendigkeit einer Rhizomsperre, und horstbildender Bambus lässt sich gut im Garten anpflanzen.

Horstbildender Bambus wächst kompakt: Die Halme stehen dicht beieinander, die Pflanze breitet sich nicht unkontrolliert aus. Das macht ihn im Garten pflegeleicht und gut planbar.

Wie alle Pflanzen nimmt Bambus beim Wachsen Kohlendioxid (CO₂) aus der Luft auf und gibt Sauerstoff ab. Wie viel das im Einzelfall ist, hängt stark von Art, Standort und Bewirtschaftung ab.

Horstbildender Bambus


Horstbildender Bambus ist außerdem vielseitig einsetzbar. Seine starken und flexiblen Halme werden für verschiedene Produkte genutzt – von Möbeln über Bodenbeläge bis hin zu Fasern für Papier und Textilien.

BPlanet verwendet für seine Hygienepapiere Fasern der Bambusart Neosinocalamus affinis. Unsere Taschentücher und unser Toilettenpapier bestehen aus Bambusfasern statt aus Holzfasern. Nach der Ernte treibt die Pflanze aus ihrem Wurzelstock neu aus und muss nicht neu gepflanzt werden.

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Ob als Gartenpflanze oder als Rohstoff: Horstbildender Bambus ist eine spannende Pflanze mit vielen Einsatzmöglichkeiten.

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